Spatenstich für den Neubau einer Fahrradverleihstation
Evessen erhält eine neue Attraktion, bereits im Oktober können die beliebten E-Bikes des Elm Mobil Vereins an einem zentralen Ort, neben der Bio-Bäckerei, aufgesattelt werden.
„Insgesamt wird der Bau 36.057 Euro kosten, wobei gut 28.000 Euro aus Fördermittel fließen", so Bürgermeisterin Dunja Kreiser. Unterstützung erfuhr sie dabei durch die Samtgemeindeverwaltung, vertreten durch Bürgermeister Marco Kelb. Der Mobilitätsverein Elm Mobil e.V. bietet in Evessen und in umliegenden Ortschaften insgesamt 11 E-Bikes und 5 E-Lastenräder zum kostengünstigen Verleih an. Angeschafft wurden die Räder 2021 durch Bundesfördermittel finanziert. In Evessen stehen zurzeit 3 Räder auf zugänglichem Privateigentum, der neue Standort auf öffentlicher Fläche soll durch die bessere Sichtbarkeit und Attraktivität auch den Nutzungsgrad erhöhen und dadurch weitere Nutzer gewonnen werden.
Gebaut wird ein offenes Häuschen, in dem die Räder über ein Appsystem entriegelt und zur Fahrt genutzt werden können. Neben einer Ladestation wird auch auf ausreichend Beleuchtung, als auch einem barrierefreien Zugang geachtet. Des Weiten werden Sitzplätze zum Verweilen geschaffen und natürlich wird auch ein Baum als Schattenspender gepflanzt.
Volker Kremer als Vorsitzender von Elm Mobil e.V. und Mitglied Heiko Gerecke sind vor gut 2 Jahren zusammen mit Bürgermeisterin Dunja Kreiser in die Planung eingetreten und konnten durch Unterstützung der Samtgemeindeverwaltung Fördermittel beantragen. Neben einem Bauzuschuss von 5.000 Euro durch den Verein, fördern LEADER 18.238 Euro und die Stiftung Zukunftsfond Asse mit 5.000 Euro das nachhaltige Bauvorhaben. Die Beteiligungssumme der Gemeinde Evessen konnte somit auf 7.819 Euro reduziert werden.
Mit dem Spatenstich soll das rein ehrenamtlich erarbeitete Vorhaben die nötige und wichtige Wertschätzung erfahren. Kommunalpolitik und Vereine gestalten Orte und machen hier für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität gemeinsame Sache. Deshalb sprach Bürgermeisterin Dunja Kreiser auch den Dank an den Rat der Gemeinde, vertreten durch Christiane Wagner-Judith, Karsten Wolff und Gerd Bartschies-Franke aus, denn Ratsarbeit ist bekanntlich auch ehrenamtlich.