Veltheim

Zur Gemeinde Veltheim (Ohe) gehören die Orte Veltheim, im Volksmund auch Groß Veltheim genannt, und Klein Veltheim.

Bürgermeister ist Alexander von Veltheim.


Einwohner (Stand: 09/2019): 1072

Der Name „Veltheim“ deutet auf das „Heim auf dem Felde“ hin und geht auf eine Besiedlung um 300 v. Chr. zurück. Der Ort wurde erstmals 1160 durch die Herkunftsbezeichnung des Ministerialen Rotherus de Velten urkundlich erwähnt, der im Gefolge Herzog Heinrichs des Löwen als Zeuge einer Schenkung des Gutes Harvesse an das Kloster Riddagshausen aufgeführt ist. Lesen Sie mehr unter : Portrait

 
"Leben in Veltheim (Ohe) (7.2 MB)

Informationsbroschüre:

Veltheim 2.0

Presseankündigung

Veltheim 2.0 – Wie entwickelt sich Veltheim (Ohe) in den nächsten 10 Jahren?


Veltheim (Ohe). Bürgermeister Alexander von Veltheim lädt alle Veltheimer*innen am Mittwoch, den 13. November 2019 um 19.00 Uhr in die Gaststätte „Zum Lindenhof“, herzlich ein. Ziel dieser Veranstaltung soll es sein, gemeinsam mit den Einwohner*innen herauszufinden, was sie sich in Zukunft wünschen oder von einem attraktiven Dorfleben erwarten. Wie entwickelt sich Veltheim in den nächsten 10 Jahren? Oder wird sich Veltheim zu einem „Schlafdorf“ wandeln? Dazu hat Bürgermeister von Veltheim sich zwei Profis eingeladen, Herrn Dr. Stempin und Herrn Drögemüller. Beide haben bereits in verschiedenen Ort-schaften im Landkreis Wolfenbüttel diesen Prozess begleitet und moderiert. Dieser Workshop soll Themen herausarbeiten, die heute und in der Zukunft wichtig sind. Bürgermeister von Veltheim hofft auf zahlreiches Erscheinen, denn „Veltheim 2.0 – Es ist den Versuch wert, dass wir uns Gedanken machen“.

Braunschweiger Zeitung vom Freitag, den 15. November 2019

Veltheim Wünsche äußern, Mängel diskutieren, Stärken herausarbeiten, „Kümmerer“ suchen. 120 Bürger Veltheims diskutierten an Mittwochabend im Saal der Gaststätte „Zum Lindenhof“ über die Zukunft ihres Dorfes – Arbeitstitel „Veltheim 2.0“.

Organisiert hatte den Abend Veltheims Bürgermeister Alexander von Veltheim, die Moderation überließ er indes „Profis“, nämlich dem Dorfplaner und freischaffenden Kommunalberater Klaus Drögemüller aus Eschede in der Südheide, sowie dem Kneitlinger und früheren evangelischen Pfarrer Lothar Stempin. Und die hatten sichtlich und hörbar Freude an der Veranstaltung, in der sich jeweils bis zu zehn Personen an insgesamt 13 Tischen verteilten.

Die Fragen, die Bürgermeister von Veltheim im Vorfeld bewegten: Entwickelt sich Veltheim zum Schlafdorf? Vereine überaltern. Ist ihre Existenz gefährdet, weil der Nachwuchs fehlt? Wie denken die Veltheimer zwischen 18 und 80 über Alltagsqualität und Freizeitwert in dem kleinen Dorf? Was fehlt ihnen?

In 20-minütigem Takt wanderten die Teilnehmer von Tisch zu Tisch, Gruppen mischten sich, nur einige Tisch-Moderatoren blieben. „Die brauchen wir als Besserwisser-Unterbrecher und Vielredner-Bremser“, sagte Stempin lachend. Drei Stunden ging das so – unterbrochen nur durch ein gemeinsames Würstchenessen und das eine oder andere Getränk.

Drögemüller sieht in Veltheim Potenzial für Veränderungen. Es gehe darum, verstaubte Vereinsstrukturen zu entstauben. Oft würden Platzhirsche keine Verantwortung abgeben (wollen). Ein echtes Problem für junge Nachrücker, weiß Drögemüller. Und warum nicht innovativ sein.

Ein Beispiel: Viele Chöre sind überaltert, sie würden aber nicht von ihrem alten Gesangs-Repertoire abweichen. Das mache sie uninteressant für junge, dynamische Sänger, sagt der Dorfplaner. Das Öffnen der „Alten“ für die „Neuen“ sei gefragt, auch das Zusammenfinden von Neu- und Altbürgern.

Doch welche Ideen entwickeln die Veltheimer an diesem Abend? Die Vielfalt ist riesig, jeder Gedanke an jedem Tisch wird auf Tapeten-großem Papier festgehalten. Der dörfliche Charakter solle erhalten bleiben, die Mobilität in der Samtgemeinde und die Anbindung an Wolfenbüttel müsse verbessert werden, schreiben sie auf. Gewünscht werden Kommunikationsplattformen – analog und digital.

Die Veltheimer wollen informiert sein, was wann und wo im Dorf passiert, Top-Wunsch des Abends: kulturell geprägte Begegnungsorte. Eine achtköpfige Gruppe will dieses Thema weiterdenken. Stempin sagt: „In einem halben Jahr wollen wir schauen, ob dieses Projekt erkennbar vorankommt.“

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